Neustart

NEUSTART Niederösterreich und Burgenland
Leiter: DSA Alexander Grohs, MSc

E-Mail: office.niederösterreich@neustart.at
www.neustart.at


3100 St. Pölten
Julius-Raab-Promenade 27/1/DG
Montag - Donnerstag: 09:00 - 16:00 Uhr
Freitag: 09:00 - 13:00 Uhr
Telefon: 02742/77 475
Fax: 02742/77 475-2699

2700 Wr. Neustadt
Engelbrechtgasse 2
Montag - Donnerstag: 09:00 - 16:00 Uhr
Freitag: 09:00 - 13:00 Uhr
Telefon: 02622/232 94
Fax: 02622/23294-2299


1050 Wien
Geigergasse 5 - 9
Montag - Donnerstag: 09:00 - 16:00 Uhr
Freitag: 09:00 - 13:00 Uhr
Telefon: 01/271 60 03
Fax: 01/271 60 03-2199

Außenstellen

3500 Krems
Arbeitergasse 3/6
Telefon: 02732/84 367
Fax: 02732/84 367-2525

3300 Amstetten
Wienerstraße 49,
Telefon: 07472/67002
Fax: 07472/67002 - 2408

2100 Korneuburg
Konrad-Fetty-Gasse 3
Telefon: 01 / 271 60 03
Fax: 01/271 60 03-2199

BEWÄHRUNGSHILFE

Die Bewährungshilfe ist eine Alternative zur Freiheitsstrafe. Sie kann aber auch nach dem Gefängnis zur Anwendung kommen. Wir setzen nicht auf Überwachung, sondern auf Unterstützung: bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, beim Kontakt mit Ämtern und Behörden und vor allem bei der persönlichen Wiedereingliederung in die Gesellschaft.


TATAUSGLEICH

Ziel des Tatausgleichs ist es, einen Ausgleich zwischen Opfer und Beschuldigtem mittels Mediation (= neutrale Vermittlung) zu ermöglichen.
Im Tatausgleich kann ein Beschuldigter die ihm zur Last gelegte Straftat ohne Gerichtsverfahren und Verurteilung bereinigen. Voraussetzung für einen positiven Tatausgleich sind die Verantwortungsübernahme für die Tat, die Auseinandersetzung mit dem Opfer und gegebenenfalls eine Schadensgutmachung durch den Beschuldigten. In der Regel erhält der Geschädigte seine Ansprüche rasch und unbürokratisch ersetzt (kein zeit- und kostenaufwendiges Zivilgerichtsverfahren) und hat die Möglichkeit, seine Enttäuschung, Verletzung und emotionale Betroffenheit aufzuarbeiten und für sich abzuschließen.


VERMITTLUNG GEMEINNÜTZIGER LEISTUNGEN - ARBEITEN STATT EINER VORSTRAFE

Gemeinnützige Leistungen können alleine oder in Kombination mit Schadenswiedergutmachung oder sonstigem Tatfolgenausgleich erbracht werden. Ziel ist, eine dem Delikt und dem Beschuldigten entsprechende gemeinnützige Einrichtung und Tätigkeit auszuwählen und ihn zu beraten und zu unterstützen.


VERMITTLUNG GEMEINNÜTZIGER LEISTUNGEN STATT ERSATZFREIHEITSSTRAFE

Personen, bei denen die Geldstrafe durch ein Gericht oder eine Finanzstrafbehörde uneinbringlich ist, haben die Möglichkeit statt einer Haft gemeinnützige Leistungen zu erbringen


ELEKTRONISCH ÜBERWACHTER HAUSARREST

Strafgefangene, deren noch zu verbüßende Strafzeit voraussichtlich zwölf Monate nicht übersteigt oder rechtskräftig bis zu zwölf Monate Verurteilte können den elektronisch überwachten Hausarrest beantragen. Untersuchungshäftlinge können für die Dauer der Untersuchungshaft elektronisch überwachten Hausarrest beantragen, wenn sie sich in geordneten Lebensverhältnissen befinden.
Mit dem elektronisch überwachten Hausarrest sollen Klienten die Möglichkeit haben, entweder in ihrem sozialen Umfeld zu bleiben oder einen fließenden Übergang aus der Haft zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu bekommen.


HAFTENTLASSENENHILFE

Die Haftentlassenenhilfe ist eine Beratungs- und Betreuungseinrichtung für aus der Haft entlassene Personen und solche, die demnächst entlassen werden und bietet Unterstützung bei der Resozialisierung nach der Haft


PROZESSBEGLEITUNG

Das Ziel der Prozessbegleitung ist, dass das Opfer sich seiner Rechte im Verfahren bewusst ist, diese geltend machen kann und sich im Verfahren sicher und gestärkt fühlt. Zielgruppe sind Personen, die Opfer situativer Gewalt wurden (Delikte gegen Leib, Leben und Freiheit, Raub); außerdem nahe Angehörige bei Delikten mit Todesfolge oder andere Angehörige, die Zeugen einer solchen Tat waren.

 SOZIALNETZKONFERENZ

Die Sozialnetzkonferenz bietet für Jugendliche sowohl in Untersuchungshaft als auch in Strafhaft die Möglichkeit, gemeinsam mit Menschen aus ihrem sozialen Netz (Familie, Freunde, Angehörige, Bekannte, et cetera) einen verbindlichen Zukunftsplan für die Zeit nach der Haftentlassung zu erstellen. Die Umsetzung dieses Zukunftsplanes wird im Rahmen der Bewährungshilfe begleitet und kontrolliert